Zahlen zu Integrationsmitteln von Spahn und Karliczek sind billige Stimmungsmache

Norwich_Rüße_2010Die CDU-Bundestagsabgeordneten Spahn und Karliczek beschuldigen am 15.09.2016 in der Emsdettener Volkszeitung die Landesregierung, den Kommunen Geld für die Integration vorzuenthalten.

Dazu erklärt Norwich Rüße MdL:

“Die Aussagen der Abgeordneten Karliczek und Spahn sind billige Stimmungsmache und schlicht falsch.

Das Geld, das das Land NRW vom Bund bekommt, reichen wird nicht nur eins zu eins weiter, sondern stocken es sogar noch mit eigenen Mitteln auf. Pro Flüchtling erhält das Land ab dem 1. Januar 2016 eine monatliche Pauschale von 670 Euro aus Berlin. Die Landesregierung gibt dann noch einmal Geld oben drauf, Contine reading

“Durchgrünung” – ein Gewinn für unsere Gesellchaft!

Norwich_26042013Viele Bürgerinnen und Bürger sind durch Beteiligungsverfahren für unsere Demokratie gewonnen worden – auch hier im Raum sitzen einige, die so den Weg zur Politik gefunden haben. Und zumindest ich möchte es auf der Habenseite unserer Demokratie verbuchen, wenn die Debatte zwischen Verwaltung und Bürgerschaft an dieser Stelle zu einem mehr an politischen Engagement führt. Wer eine lebendige Demokratie will, muss Debatten, den Streit um das bessere Argument und eben auch mal Verzögerungen aushalten können.

Mit Ihrem Antrag hier war ja leider früher oder später zu rechnen. Er sagt allerdings viel mehr über Sie aus als über unsere Arbeit als rot-grüne Koalition. Denn dieser Antrag beweist nur, dass Sie für dieses Land keine zeitgemäßen Lösungen anzubieten haben. Denn die wirklichen Probleme der allermeisten Infrastrukturprojekte sind doch nicht die Einwände unserer Bürger, sondern es die teilweise haarsträubenden Fehler in der Durchführung und Umsetzung. Contine reading

Monsanto-Übernahme ist ein Deal gegen Landwirtschaft, Natur und Verbraucherschaft

cropped-Norwich_Ruesse_Großflaeche.jpgMit der Übernahme von Monsanto wird Bayer die unumstrittene Nr. 1 in der Agrochemiebranche. Die Leidtragenden dieser Übernahme sind eindeutig die Verbraucherinnen und Verbraucher sowie die landwirtschaftlichen Betriebe. Wie kein anderes Unternehmen steht Monsanto für die skrupellose Ausnutzung seiner Marktmacht und für die Industrialisierung der Landwirtschaft. Contine reading

Ökolandbau boomt – ein gutes Zeichen für die Natur!

norwich_1„Genießen, feiern und informieren“ – unter diesem Motto finden jetzt wieder die Aktionstage Ökolandbau in NRW statt. Noch bis zum 11. September öffnen zum Beispiel zahlreiche Bio-Bauernhöfe ihre Tore für Besucherinnen und Besucher. Durch besonders schonendes Wirtschaften und artgerechte Tierhaltung leistet der Ökolandbau einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Naturschutz und versorgt die Verbraucher*innen mit hochwertigen Lebensmitteln. Und nach einer längeren Durststrecke boomt der Ökolandbau wieder in Deutschland. Allein in NRW beantragten 2016 rund 220 Betriebe eine Umstellungsförderung. In den anderen Bundesländern ist die Entwicklung durchaus ähnlich. Die Agrarpolitik der Grünen Landesagrarminister trägt endlich Früchte: Contine reading

Weiter für eine ökologischere und tiergerechtere Landwirtschaft! Meine Bewerbung für die Grüne Landesliste zur Landtagswahl NRW 2017

Porträt_Norwich_2012Liebe Freundinnen und Freunde,

seit sechs Jahren regieren wir in unserem Bundesland – sechs Jahre, die sich auch für die Natur, die Umwelt und die Landwirtschaft in NRW gelohnt haben! Wir konnten viele unserer zentralen Forderungen umsetzen – Nordrhein-Westfalen ist wieder grüner geworden!

Wir haben die Förderung einer umweltgerechten Landwirtschaft wieder deutlich erhöht. Wir haben dafür gesorgt, dass spannende LEADER-Projekte jetzt fast überall im ländlichen Raum umgesetzt werden und die dafür vorgesehenen Mittel mehr als verdreifacht. Wir haben das Verbandsklagerecht für Tierschutzverbände durchgesetzt, das Landeswassergesetz novelliert und stehen kurz vor dem Abschluss der Novelle des Landesnaturschutzgesetzes. Contine reading

Der Staat steuert die Bauern und Verbraucher immer weiter in die Krise

cropped-Norwich_Ruesse_Großfläche1.jpgDie Milchkrise ist derzeit in aller Munde. Die Reaktionen reichen dabei von ziellosem Mitleid bis hin zu einem „Herzlichen Willkommen” im freien Spiel der globalen Agrarmärkte. Auf jeden Fall passt derzeit zu keinem Markt das nachfolgende Zitat von Friedrich Schiller besser als zum Milchmarkt:

“Wo rohe Kräfte sinnlos walten, da kann sich kein Gebild’ gestalten!”

Ganz diesem Zitat entsprechend stehen wir derzeit vor den Trümmern einer Agrarideologie, die völlig unkritisch an die positiven Kräfte des zügellosen Agrarmarktes glauben wollte. Mit der aktuellen Krise drohen der endgültige Niedergang der bäuerlichen Landwirtschaft und die Dominanz agrarindustrieller Strukturen auch in der Milchviehhaltung. Die Milch wird zum schnödenWegwerfprodukt. Contine reading

Zukunftsfähige Landwirtschaft

OstendorffPorträt_Norwich_2012Von Friedrich Ostendorff und Norwich Rüße

Jede/r von uns möchte frische und sichere Lebensmittel auf dem Tisch haben. Noch besser ist es, wenn sie außerdem aus der Region stammen und nach ökologischen oder artgerechten Kriterien erzeugt wurden, weil wir davon ausgehen können, dass die Umwelt und die Tiere dafür weniger belastet wurden. So stellt z.B. die Milch von der Kuh auf der Weide für uns ein kulturell eingeprägtes Sinnbild für ein gut erzeugtes Lebensmittel dar. Dieses Bild löst gleichzeitig in uns ein Gefühl von Vertrautheit und Vertrauen aus. Schöne heile (Land-)Welt – aber wie lange noch? Contine reading

Ein Plädoyer für landwirtschaftliche Tierhaltung

cropped-Norwich_Ruesse_Großfläche1.jpgDerzeit wird immer wieder mal die landwirtschaftliche Tierhaltung in Frage gestellt. Dabei werden vor allem ethische Bedenken formuliert, die das Schlachten von Tieren grundsätzlich in Frage stellen. Darf der Mensch Tiere töten, um sich zu ernähren, ist dabei die entscheidende Frage. Aber auch die Frage, ob der Mensch tierisch Produkte überhaupt zu seiner Ernährung braucht, wird dabei aufgeworfen. Und schließlich wird tierischen Produkten ihre schlechtere Klimabilanz und der kalorische Verlust der sogenannten Veredlung vorgeworfen. Aber selbst die landwirtschaftliche Praxis wirft im Prinzip die Frage nach der Notwendigkeit der Tierhaltung auf. denn während viehlose Betriebe vor hundert Jahren quasi undenkbar waren, so wirtschaften viele sogenannte Ackerbaubetriebe heute komplett ohne Vieh und anscheinend funktioniert diese Form von Landwirtschaft ja auch.
Aus meiner Sicht geht eine solche Entwicklung aber tendenziell in die falsche Richtung und die Landwirtschaft ist langfristig ohne Tierhaltung schwierig darzustellen. Contine reading

Energieerzeugung aus Biogas nachhaltig und naturverträglich gestalten!

BiogasanlageBiogasanlagen gehören mittlerweile zu den umstrittensten Bereichen der Erneuerbaren Energien. In diesem Zusammenhang kommt deutliche Kritik sowohl aus der Landwirtschaft als auch aus dem Naturschutz. Der von der CDU-Landtagsfraktion gestellte Antrag „Zuverlässige Biogasenergiequellen im ländlichen Raum erhalten“ (Lt-Drs. 16/11435) greift nach meiner Ansicht viel zu kurz:

Unter den Betreibern älterer Biogasanlagen herrscht derzeit eine erhebliche Verunsicherung, ob ihre Anlagen über das Jahr 2020 hinaus noch eine Perspektive haben werden. Alleinige Ursache dafür ist das Nichthandeln der Bundesregierung, die die Landwirte einfach hängen lässt. Contine reading

Grüne Agrarpolitiker fordern sofortige Veränderungen in der europäischen Agrarpolitik

OstendorffNorwich_Rüße_2010Angesichts der schwierigen Lage auch der nordrhein-westfälischen Landwirtschaft fordern die grünen Agrarpolitiker Friedrich Ostendorff und Norwich Rüße gemeinsam mit weiteren Agrarpolitikern von Bündnis 90/Die Grünen umgehende Veränderungen in der europäischen Förderpolitik (siehe unten).

Friedrich Ostendorff:
„Der Erhalt der bäuerlichen Landwirtschaft ist aktuell hochgradig gefährdet. Wir brauchen eine gerechte Verteilung der Landwirtschaftshilfen. Dass 20 Prozent der Betriebe 80 Prozent der Gelder erhalten geht nicht. Darum wollen wir, dass die Betriebsprämie viel stärker als bisher die kleineren und mittleren Betrieben unterstützt, damit wir die bäuerliche Landwirtschaft flächendeckend in Nordrhein-Westfalen erhalten.“

Norwich Rüße:
„Die gesellschaftlichen Anforderungen an die Tierhaltung sind offensichtlich und müssen schnellstmöglich umgesetzt werden. Wir müssen dafür schon jetzt parallel weitere Mittel in die Zweite Säule verlagern, um damit die tiergerechte Haltung von Kühen, Schweinen und Geflügel zu erreichen. Gerade der landwirtschaftliche Standort Nordrhein-Westfalen kann von dieser Förderung massiv profitieren. So erhalten wir unsere Tierhaltung in NRW und machen sie gleichzeitig naturverträglich und zukunftsfähig.“

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