Leider war meine Partei Bündnis 90/DieGrünen gestern abend nicht in der Podiumsdiskussion des WLV-Kreisverbandes Steinfurt vertreten. Der WLV hate die agrarpolitischen Sprecher der Landtagsfraktionen eingeladen, um über die Zukunft der Landwirtschaft im Kreis Steinfurt zu diskutieren. Unser zuständiger Landtagsabgeordneter Johannes Remmel war terminlich ebenso verhindert wie der agrarpolitische Sprecher der grünen Bundestagsfraktion, Friedrich Ostendorff. Daher hatte mich Herr Remmel gebeten, ihn in dieser Veranstaltung zu vertreten. Dies geschah einerseits, damit die grünen Positionen überhaupt vertreten waren, andererseits aber auch vor dem Hintergrund, dass ich mit sehr großer Wahrscheinlichkeit in der nächsten Fraktion den agrarpolitischen Bereich übernehmen werde. Am gestrigen Abend wurde mir dann seitens des WLV eine Teilnahme an der Podiumsdiskussion verwehrt.
Unter Bauern ….
Im nachfolgenden ein Rückblick auf eine Veranstaltung des WLV Kreisverbandes Coesfeld in Dülmen. Mir hat es dort sehr gut gefallen und ich bin fest davon überzeugt, dass Grüne und Bauern sich viel zu sagen haben und zusammen auch viel erreichen könnten. Die Bauern dort zeigten sich gut informiert und es gab eine interessante Diskussion. Natürlich steht und fällt für die Bauern letztendlich alles mit der ökonomischen Seite. Ich glaube aber, dass sich Rücksicht auf Verbraucherwünsche und Umwelt einerseits und ökonomsicher Erfolg andererseits nicht ausschließen. Bäuerliche Landwirtschaft braucht das Vertrauen der Gesellschaft, um existieren zu können und die Gesellschaft braucht verantwortungsbewusste Bauern, die Ethik, Ökonomie und Ökologie auf ihren Höfen zusammenbringen.
WLV-Leitbild – und ab in die Tonne damit!
So, heute können wir in der Zeitung lesen, dass der WLV seit einem Jahr eifrig an einem Leitbildprozeß werkelt. Laut WLV geht es um das Selbstverständnis einer nicht mehr homogenen Gruppe von Bauern und die Frage, wie die Solidarität erhalten bleiben kann (WN, 11.02.10)?
Was der Artikel verschweigt, ist der eigentliche Grund für die Leitbild-Diskussion.
Das Wochenblatt ist eigentlich eine schöne Fachzeitschrift,
… wenn nur nicht immer die nervigen Kommentare des Chefredakteurs wären. In unerträglich einseitiger Manier hat er sich der Agrarmodernisierung verschrieben und verteidigt geradezu linientreu den Kurs des Bauernverbandes. Es gibt für Herrn Budde keine Frage , auf die er nicht eine Antwort wüsste.
Bauernpräsident Sonnleitner erklärt das Klima
Immer wieder spannend zu lesen: Die Berichterstattung vom Kreisbauerntag im Kreis Steinfurt. 400 anwesende Landwirte (und Funktionäre, Politiker) lauschten gebannt den Worten des Präsidenten des DBV (deutscher Bauernverband).
Auf Nachfrage, ob es bei seinen vielen Nebenjobs nicht einen Interessenskonflikt geben könne, weiterlesen »
Bauernverband irrt weiter herum
So, da war er nun also in der Herzkammer der Schweinmastindustrie – unser deutscher Bauernpräsident Gerhard Sonnleitner. Für ihn und Franz-Josef Möllers ist die Welt einfach: rot-rot-grün wäre eine Katastrophe für die Bauern in NRW und nur CDU/FDP retten den Bauernstand. Man fragt sich unwillkürlich, was diese angeblich so bauernfreundlichen Parteien in den vergangenen Jahren gemacht haben? weiterlesen »






