Monsanto-Übernahme ist ein Deal gegen Landwirtschaft, Natur und Verbraucherschaft

cropped-Norwich_Ruesse_Großflaeche.jpgMit der Übernahme von Monsanto wird Bayer die unumstrittene Nr. 1 in der Agrochemiebranche. Die Leidtragenden dieser Übernahme sind eindeutig die Verbraucherinnen und Verbraucher sowie die landwirtschaftlichen Betriebe. Wie kein anderes Unternehmen steht Monsanto für die skrupellose Ausnutzung seiner Marktmacht und für die Industrialisierung der Landwirtschaft. Denn der Agrochemie-Konzern Monsanto ist nicht nur weltgrößter Produzent von gentechnisch verändertem Saatgut sondern auch führend beim Verkauf von Pestiziden, darunter auch das wahrscheinlich krebserregenden Glyphosat. Zudem konzentriert die Monsanto-Übernahme durch den Bayer-Konzern noch mehr Marktmacht in wenigen Händen und schädigt damit an erster Stelle die Bäuerinnen und Bauern. Immer mehr Menschen lehnen aus gutem Grund eine Agrarindustrie ab, die sich weder um Artenerhalt oder Tierwohl, noch um den Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher schert. Die Monsanto-Übernahme zeigt, dass Bayer diese gesellschaftlichen Entwicklungen völlig ignoriert und sich in puncto Nachhaltigkeit endgültig unglaubwürdig macht.

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